Demnächst

11.12.

14.12.
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Zu Gast im FORUM | Work-Lab, Präsentation | mur.at

The Future Of The Past


Mehr Information

Termine 2017 | Dezember

04.12.
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Zu Gast im FORUM | Workshop | The Lindy Cats

All Things Swing

Mo, 04.12., 19:30 Uhr, Erdgeschoss, Saloon, Eintritt frei


Start to Swing on the Dancefloor - live: Swingwagon

Dieser Social ist für alle gedacht, die noch nicht so lange tanzen und sich am Social-Dancefloor noch unsicher fühlen.
Die Musik wird beginnerfreundlich, es werden Trainer*innen der Lindy Cats für Fragen da sein und außerdem gibt's einen kleinen Input.
Diesmal können auch bei Livemusik sie Skills geübt werden - Swingwagon werden für uns spielen!

Anmeldung unter: registrierung@thelindycats.at

www.thelindycats.at
06.12.
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Zu Gast im FORUM | Konzert | open music

Curious Chamber Players Hearing Metropolis

Mi, 06.12., 20:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt: VVK/AK € 5-15,-

Foto (c): Martin Hellström

Curious Chamber Players: Hearing Metropolis

"... took us farther into the realm of sound imagination than we had thought possible ..."

Immer voll der Neugierde haben die Curious Chamber Players seit 2003 ein breites Spektrum neuer Musik ausgelotet – von hard-core Modernismus bis zu grafisch notierter Musik, von Minimalismus bis zu Noise-Musik … mit und ohne Elektronik, Installativem und Improvisation. Experimentieren gehört also zu den Haupttugenden dieses Ensembles mit Sitz in Stockholm, das von der Komponistin Malin Bång co-geleitet wird. Seit Anbeginn arbeitet es mit vielen, vor allem jungen skandinavischen, aber auch internationalen Komponisten zusammen und dringt durch die gezielte Einbeziehung vieler Alltagsobjekte (ob Ballone oder Küchenutensilien, selbstgebasteltes Instrumentarium oder beckoning cats …) auch liebend gern in neue Klanggefilde vor. CCP war bei einer Vielzahl von internationalen Festivals zu Gast (u. a. Gaudeamus Muziekweek, impuls, New Directions Viitasaari, Darmstädter Ferienskurse, Estonian Music Days, Extension Paris und SPOR) und konnte Publikum wie auch die Presse immer wieder durch seine Spielfreude, Spontaneität und den hohen Identifikationsgrad mit den Projekten überzeugen.

Vorliegendes Programm erforscht die Klänge der Großstadt – eine faszinierende Herausforderung für Komponisten, Interpreten wie Zuhörer. Die Konstruktion/Dekonstruktion großer urbaner Gebiete über Jahrhunderte und Generationen hinweg eröffnet dazu eine reichhaltige Palette von Klängen. Jede Stadt hat – wie auch jeder Mensch – ihre eigene Persönlichkeit und unverwechselbare Geschichte und an jeder Ecke einer komplexen urbanen Struktur hallt Altes wie Neues, Erfolg wie Versagen, Edles wie Ungebetenes, Klang wie Lärm nach. Wir wünschen eine gute (Klang-)Reise!
 
PROGRAMM
Rei Munakata Buckle in the air (2011)
Hanna Hartman borderlines (2009)
Simon Løffler b (2012)
Elena Rykova Life expectancy. Experience #2. Your Moon (2016)
Nicolai Worsaae Canticum in vitro (2016)
Malin Bång Palinode (2013)

Hannah Törnell Wettermark flute
Dries Tack clarinet
Martin Welander percussion
Anna Christensson object
Frederik Munk Larsen guitar
My Hellgren cello
Malin Bång object/violin/composer
Rei Munakata conductor/composer

www.openmusic.at
07.12.
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Zu Gast im FORUM | Konzert | Interpenetration

Manuel Knapp | Testpillott

Do, 07.12., 20:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 2-6,-

Manuel Knapp

Der Österreichische Alchemist Manuel Knapp ist aktiv in Komposition, Computeranimation, bildenden Kunst und noch einiges mehr. Er tourte in Europa und Asien mit Schwerpunkt Japan, Tokio.
Das 2016 veröffentlichte Album Azoth produzierte er rein digital ausgehend von freien Audio plug-ins (synthesizer, sound prozessoren, filter) und packte es auf limitierte 15 Stück Vinyl. Ein kompromissloses Werk das auch in digitaler Form online zur Verfügung steht. Immer fordernd und fokusiert, bewegt er sich zwischen harsh noise, drones, melodien und frequenzen. Seine arbeiten sind archaisch und elementar; seine Live-Sets sensorische Fluten, die uns augenblicklich einnehmen und unseren Körper und unsere Sinne direkt adressieren: radikal, herausfordernd und unausweichlich. Manuel Knapp ist fixer Bestandteil der Underground Noise-Szene in Tokyo, wo er unter anderem mit Hiroshi Hasegawa und Rohco Hasegawa die legendäre Noise-Formation C.C.C.C. unter dem neuen Namen Cosmic Coincidence wiederbelebt hat.
Internationale Konzerte mit Zbigniew Karkowski, Astro, Government Alpha, Tetsuo Furudate, Keiko Higuchi, Kelly Churko, Daniel Buess, uvm.

www.knapp.klingt.org


Testpillott
voc./harp/laptop/mics/effects/

Der 1951 in Schwenningen geborene Jürgen Palmtag hat an der Hochschule der Künste in Berlin studiert und lange Zeit fast ausschließlich als Maler und als Grafiker gearbeitet. Seit den 1990er-Jahren verstärkt sich der musikalische Anteil seiner schöpferischen Arbeit. Palmtags Schlüssel zum musikalischen Tun liegt in genau jener elastischen Leichtigkeit, die durch bewusste Dilettanz in Kombination mit dem unerschrockenen Mut zur bekennenden Blamage entstehen kann. Ein von Spezialistentum und Erfüllungsdruck befreites Gefühl, das zu Höhenflügen der anderen Art inspiriert und Genialität und Absturz nie zweifelsfrei klären kann.

www.soundcloud.com/palmtag

08.12.
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Zu Gast im FORUM | Club

Atropa N°6 w/ Eva Geist live (Macadam Mambo, Fleeting Wax)

Fr, 08.12., 22:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 8,- | nach 00:30 Uhr € 10,-


ATROPA N°6

An Abenden wo die Zeit stehen bleibt und im nächsten Augenblick die Sonne aufgeht, treffen sich die Glückseligkeit der Tänzer und der Klang zu einem kurzen Moment der absoluten Vollkommenheit. Genussvoll, gelassen doch leicht perplex bei Atropa N°6.

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Eva Geist LIVE (Macadam Mambo, FLEETING WAX | IT)
www.soundcloud.com/andreanoce

Paul Uhlmann / Neubaukind (Tanz Durch Den Tag, Just)
www.soundcloud.com/neubaukind

Attila (Atropa)
www.soundcloud.com/attilaonline

Goldberg (Atropa, Hedonismus Hacienda)
www.soundcloud.com/zino-goldberg

ΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞΞ

Bei der sechsten Ausgabe von Atropa servieren wir euch unsere erste Live-Performance der multitalentierten Ausnahmekünstlerin Eva Geist. Die in Berlin lebende Italienerin hat einen experimentellen und versierten Zugang zu elektronischer Tanzmusik. Sie verbindet analoge Synthesizer und Drum-Machines mit ekstatischen Rhythmen und Gesangsamples zu einer hypnotischen Fusion von afrikanischer und zeitgenössischer Musik. Ihre Begabung konnte Eva Geist durch Releases auf Macadam Mambo sowie kürzlich auch auf Mehmet Aslans Label Fleeting Wax unter Beweis stellen. Zusätzlich zu ihrem Eva Geist Projekt experimentiert Andrea Noce mit Audiovisuellen- und Gesangskollaborationen wie beispielsweise As Longitude mit Laura ODL und hat ebenso eine DJ-Residency im Sameheads Berlin.
Dazu begleitet sie ein alter Bekannter. Paul Uhlmann aka Neubaukind von Tanz durch den Tag sowie dem Wiener Kollektiv Just spielt uns ein eklektisches Support Set. Juhu.

Atropa-Podcastreihe:
www.soundcloud.com/atropagraz
09.12.
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Zu Gast im FORUM | Konzert

Schallfeld Ensemble: Innere Stimme

Sa, 09.12., 19:30 Uhr, Hauptraum, Eintritt: AK € 10,- | € 5,- ermäßigt

Annette Schönmüller


Innere Stimme

Nichts bestimmt den Menschen so unmittelbar wie seine eigene Stimme. Innere und äußere Stimmen be-stimmen uns, verfolgen uns, sie verheißen Identität und Gemeinschaft, verbinden Geist und Körper. In einem intermedialen Programm widmet sich Schallfeld der künstlerischen Seite der Stimme: sowohl physisch-real als auch auf metaphorische Weise sind Werke vertreten, die besonders stark eine eigene, "innere" Stimme aufzeigen. Mit Annette Schönmüller als Gastsolistin erklingen drei Stücke, die als Hommage an Joan La Barbara, eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen Musik, gewidmet sind. In Auftrag gegeben wurden diese Werke durch die Wiener Vokalistin und Improvisationsmusikerin Claudia Cervenca, die eine einge künstlerische Zusammenarbeit mit Joan La Barbara verbindet.
Als instrumentale "Gegen-Stimme" im Programm wirken weitere drei Werke, deren Schöpfer*innen zu einer besonders starken persönlichen Handschrift gefunden haben: neben den freejazzig-saturistischen Klangexplosionen Franck Bedrossians steht Marko Cicilianis Arbeit mit Sampling und Computergame-basierten Kompositionsmethoden. Das Zentrum des Programms als Uraufführung bildet ein neues Werk der "virus"-Serie von Elisabeth Schimana.

Werke:
Elisabeth Harnik hollow ear (2017)
Pia Palme three noises (2017)
Anahita Abbasi seven impressions (2017)
Elisabeth Schimana virus #2.3 (2017, UA)
Marko Ciciliani tympanic touch (2017)
Franck Bedrossian digital (2009)

Mitwirkende - Ensemble Schallfeld:
Manuel Alcaraz Clemente Percussion, Performance
Szilárd Benes Klarinette, Performance
Margarethe Maierhofer-Lischka Kontrabass
Peter Venus, Davide Gagliardi Klangregie

Annette Schönmüller Stimme

Konzeption und Kuratierung:
Claudia Cervenca (in Zusammenarbeit mit Ensemble Schallfeld)

www.schallfeld.weblog.mur.at
10.12.
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feldstellen*

PRÄSENZ DER VIELEN

So, 10.12., 7:33 Uhr (Sonnenaufgang), Treffpunkt 7:00, Platz der Menschenrechte, Stadtparkbrunnen


(Please scroll down for English version)

zusammen:kommen für die Menschenrechte

In einer Gegenwart, die aus den Fugen gerät, in der Menschen sich ausgrenzend auf nationale Identität beziehen, gibt es den Wunsch nach einem lebendigen Miteinander. Am Tag der Menschenrechte, dem 10.12.2017, versammeln sich zum Sonnenaufgang bis zu 1248 Menschen am Platz der Menschenrechte im Grazer Stadtpark. In einem Abstand von jeweils 1,8 Metern zueinander füllt sich somit die gesamte Fläche vom Brunnen über die Wiese durch das Forum Stadtpark mit Menschen. Die Körper, einer neben dem anderen, ergeben ein Monument, eine temporäre Skulptur, ein Netzwerk. Die Anwesenheit zeigt Entschlossenheit: stehen, standhaft für Menschlichkeit. Im gemeinsamen Moment bildet sich eine Vielheit. Ein Statement. Ein Feld der Empathie.

Dazu laden wir herzlich ein!

Nach dem Sonnenaufgang gibt es Frühstück für alle


Zum Hintergrund

Als beliebten und vielfältig genutzten öffentlichen Raum werden an den Grazer Stadtpark unterschiedliche Ansprüche herangetragen. Seit jeher ist das, was hier möglich, erlaubt oder verboten ist – und das, was trotzdem passiert – ein heiß umkämpftes Politikum. Nicht zufällig liegt der Platz der Menschenrechte in der Mitte dieses Parks. Seit 1973 erstreckt er sich rund um den Stadtparkbrunnen bis hin zum Pavillon.

In diesem Umraum finden seit einigen Monaten als Vorbereitung zur Aktion feldstellen* sogenannte „Schwellengespräche“ statt, in denen Fragen der Öffentlichkeit im öffentlichen Raum diskutiert werden. Teilgenommen haben Künstler*innen, Menschen, die im Stadtpark wohnen, der Finanz- und Kulturstadtrat, ein Sozialarbeiter, eine Richterin, Wissenschafter*innen, ein Polizeibeamter und zahlreiche Passant*innen. Immer wieder geht es dabei um Fragen des friedlichen Zusammenlebens: wie können Menschen ihren Bedürfnissen nachgehen, ohne dass andere benachteiligt werden? Wie geht man mit ungleichen Machtverhältnissen um? Wie mit existenzieller Not? Was bedeuten die Menschenrechte in einer zusehends verunsicherten Gesellschaft?


Zum Projekt
In einer individualisierten und durch beständigen Wettbewerb gekennzeichneten Welt ist es notwendig, neue Bezugspunkte, Schnittmengen und Vielheiten zu erdenken und aufzubauen. Diese Frage nach dem „Wir“, einer gemeinsamen, lebendigen Öffentlichkeit ist wichtiger denn je, erheben doch jene gesellschaftlichen Kräfte Anspruch auf seine Definition, die dieses Wir als exklusiv und wenig veränderlich verstehen. Dabei ist die Frage der Gemeinsamkeit in einer durch soziale Fragmentierung, größer werdende Vermögensunterschiede und Migration geprägten Wirklichkeit nicht einfach zu beantworten.

Das Projekt „feldstellen* PRÄSENZ DER VIELEN“ ist der Versuch, eine solche Vielheit für einen Moment sichtbar zu machen: eine Versammlung unter dem Credo der Menschlichkeit. Der künstlerisch-gestalterische Eingriff liegt in der Form der Aufstellung. Angezeichnet am Boden durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Leuchtkörpern entsteht in der Dunkelheit ein Feld aus Licht. Durch die Anordnung in Form eines Dreiecks-Rasters im Abstand von 1,8 Metern hat jeder Mensch im Feld genug Platz für sich selbst. Zugleich befinden sich jeweils sechs Menschen in Reichweite, um – wenn gewünscht – eine Verbindung herzustellen. Zusammen ergibt dies eine Art „soziale Plastik“ im wörtlichen Sinn, der die Form der Wabe zu Grunde liegt. Die frühe Uhrzeit und die zu erwartende Kälte machen das Statement des gemeinsamen Stehens zu einer entschlossenen Geste: sich einmal überwinden, im Namen der Menschenrechte.

Die Performance läuft sehr minimalistisch ab. Nach einer Begrüßung durch eingeweihte „Pat*innen“ finden alle ihren Platz. Danach geht es um nicht mehr und nicht weniger als das gemeinsame Erleben eines zwar alltäglichen aber auch sehr hoffnungsvollen Moments: des Sonnenaufgangs. Verteilt gibt es Klangquellen, die zum genauen Zeitpunkt des Aufgangs um 7:33 ein Klangfeld erzeugen und die Sonne somit auch bei Nebel wahrnehmbar machen. Danach wird es still.

Im Anschluss an diese Mischung aus künstlerischem Happening, politischer Manifestation und öffentlichem Ritual laden wir zum Frühstück und die Versammlung löst sich in Geselligkeit auf.

 

Teilnehmende Künstler*innen:
Nayari Castillo, Franziska Hederer, Robin Klengel, Margarethe Maierhofer-Lischka, Heidrun Primas, Helene Thümmel, Clara Wildberger und Nikolaos Zachariadis.


FORUM STADTPARK in Kooperation mit dem Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

Unsere Frühstückssponsoren:


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feldstellen*
PRESENCE OF THE MANY

10th of December 2017, gathering at 7:00 AM, sunrise at 7:33 AM
Human Rights Square, Stadtpark fountain, Graz

In this out of joint world of today, where more and more people tend to seek refuge in the exclusive concept of national identity, a common wish for togetherness is still vital. On the 10th of December, the Day of Human Rights, a gathering of up to 1248 people will take place at the human rights square in Stadtpark Graz. Throughout the Forum Stadtpark, at a distance of 1,8m to each other and in a triangular pattern, the whole area around the fountain will start filling up with human beings. Aligned next to each other the bodies create an organic monument, a temporary sculpture, a network. This stand will be taken as a signal of determination: standing steadfastly for humanity. In a collective, hopeful moment a multitude is created. A statement. A field of empathy.
We hereby sincerely invite you to join!
There will be breakfast for everybody after sunrise.

Background
As a popular and variously used public space the Stadtpark of Graz satisfies a broad spectrum of claims. The debate about what is and should be possible or prohibited—and what happens regardlessly—has become a fiercely disputed political issue. The fact that the human rights square is located in the parks centre happens not to be entirely coincidental. Since 1973 it has been extending the whole area around the fountain until the Pavilion. In preparation for the collective sensation of feldstellen* the so-called „threshold-talks“, in which matters of public and common interest were extensively discussed have taken place in it’s surrounding. The spectrum of participants included various artists, people that live in the park, city council members from the department of culture and the department of finance, a social worker, a judge, various scientists, a police officer and a variety of passers-by. The questions of peaceful coexistence remain the same: how can people pursue their personal needs and passions without adversely affecting each other? How should one deal with unequal relations of power and existential distress? What do human rights stand for in a society becoming more and more bewildered and uncertain of itself?

The project
In an individualized world marked by competition, the development of new points of reference and the search for new multiplicities become evermore necessary. Regarding the fact that strong forces claim social rigidity and exclusiveness the question of the concept “WE” is of utmost importance. In today’s socially fragmented reality confronted with raising wealth inequality and migration it is clear that creating a space of togetherness is quite a challenge. feldstellen* indicates the attempt to realize such a vision in a moment of hope: a gathering in the name of humaneness and human rights.
From an artistic perspective the concept is based on the pattern of arrangement. In the darkness of early dawn evenly distributed light sources on the floor create an illumined field. The sufficient personal space for each of the individuals taking part in the multiplicity is owed to the arrangement of a triangle grid by the distance of 1,8m. If desired, connectivity can immediately be established with up to six people that find themselves within direct reach. In its entirety the arrangement literally results in a vibrant social sculpture with the underlying form of the hexagonal comb. The very early time of the day and the relentless coldness of a harsh winter morning further emphasize the determination embodying the whole premise: to overcome yourself for once for the sake of human rights.
The happening will take place in a minimalist fashion. Through an informal greeting by the various inaugurated “mentors” people will be provided with the necessary guidance to find “their” space in the arrangement. Everything that follows is about the collective experience of a fairly mundane, but nevertheless baffling and serene moment: sunrise. Various sound sources distributed in the array will create at field of sound at exactly 7:33 am, enabling people to collectively bear witness to the moment of sunrise even in the case of bad weather and or fog. What follows is collective tranquility.
After this happening, that unpretentiously intertwines the properties of actionism, political manifestation and primal public ritual, we invite everybody for breakfast while the whole operation gladly and happily disseminates into festive conviviality.

Participating artists:
Nayari Castillo, Franziska Hederer, Robin Klengel, Margarethe Maierhofer-Lischka, Heidrun Primas, Helene Thümmel, Clara Wildberger und Nikolaos Zachariadis.

Forum Stadtpark in cooperation with the institute of art in public space, Styria.

Breakfast kindly sponsored by:

11.12.

14.12
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Zu Gast im FORUM | Work-Lab, Präsentation | mur.at

The Future Of The Past

Worklab: Mo, 11.12. - Mi, 13.12., Präsentation: Do, 14.12., 16:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt Frei

Foto (c): Tabita Rezaire

The Future Of The Past - a three days Work Lab
with Tabita Rezaire bringt sieben Künstler*innen nach Graz, um kollektiv die Möglichkeiten und Bedeutungen des Begriffs des Archivs und der Erinnerung zu reflektieren. Über einen Zeitraum von vier Tagen wird ein Raum des Zusammenseins entworfen, der Erfahrungen des Teilens von Wegen, Wissen und Widersprüchen, von Ideen und Spekulationen.

Die Absicht ist unser Verständnis vom Archiv neu zu rahmen, zu vertiefen und zu verwandeln. Dabei steht die Zeit im Hauptfokus der Wahrnehmungsveränderung. In Bezug auf indigene Wissenssysteme, Quantenphysik und spirituelle Mechanik, zur Überwindung der „Master Uhrzeit“* sowie des Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft Paradigmas, versucht sich die Gruppe des Work-Labs daran, das Meta-Archiv: ein Energiefeld, das alle existierenden Informationen, Gedanken, Ideen, Gefühle, jenseits von Vergangenheit und Zukunft umfasst, durch unsere Körper, unser Sein zu hacken, so Tabita Rezaire in einer ihrer Nachrichten, die dem Work Lab vorangingen. Interessiert in die Prozesse und Vorgänge des Biohackings, wird der Körper – der physische, der emotionale und energetische – jene maßgebliche Technologie sein, mit der eine Reise durch die Zeit und das (Wieder)Auffinden innerer Wege und Bahnen für eine tiefgreifende und weitreichende Beschäftigung möglich wird.

Das Vorhaben steigt im Herzen der Stadt, dem Forum Stadtpark, und umfasst dabei nichts weniger als die Erfahrung eines kollektiven Bewusstseins, an dem alle teilhaben und zu dem alle Zugang haben, das jedoch überhaupt erst wiedergefunden werden muss.

Während die ersten drei Tage in einem intimen und abgeschlossenen Setting stattfinden, öffnet sich das Work-Lab an seinem letzten Tag dem Publikum, lädt ein zu teilen und voneinander zu lernen. Weniger als vorgefertigtes Präsentationskonzept gedacht, folgt The Future of the Past stattdessen der Dynamik der Gruppe, dem work-in-progress Charakter, lässt als solches Raum für Drehungen und Wendungen, Umwege und Interventionen, Aufbauten, Vergrößerungen und Demontagen.

Seid hier. Seid dabei.

Mit: Tabita Rezaire, Anna Wachsmuth, Rafael Puetter, Wanda Growe, Ellen Foster, Anne Goldenberg, Melissa Aguilar


*Rasheedah Phillips: Dismantling the Master’s Clock[work] Universe
www.blackquantumfuturism.com


www.mur.at

12.12.
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Zu Gast im FORUM | Konzert | Werk02

DARLA SMOKING | FS MASSAKER

Di, 12.12., 20:30 Uhr, Keller, Eintritt: VVK (Dux Records) € 10,- | AK € 12,-



DARLA SMOKING
(Ljubljana)
Who exactly is Darla? Darla Smoking is a new musical project, established by two experienced musicians - one is controlling the rhythms, the other electronics, samples and smokey soundscapes. Modernity and history are brewing inside this dub-based entity, while at the same time Darla embodies a thousand distinctive voices from all over the globe. The results can be sometimes dark, sometimes light and dance-oriented fusion of dub, electronica, etno and world music.
www.kaparecords.bandcamp.com

FS MASSAKER (Graz/Wien)
Members of infamous Austrian sound terrorists Sex On The Beach and Regolith are joined by ayleresque saxophone blasts. Blending Free Jazz with analogue synths and high-energy Rock into a fiercely turbulent and intensely cathartic improvised wall of sound this trio will blow your head off. Imagine a monster truck crashing full speed into a symphonic orchestra playing Mozart.
www.herbst.klingt.org/fsmassaker

Konzertbeginn 21:00 Uhr pünktlich

www.werk02.org

13.12.
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Hörabend

Listening Session w/ feelipa

Mi, 13.12., 21:00 Uhr, Keller, Eintritt frei


Zu Gast: feelipa

feelipa legt auf, sie ist beim disko404 dabei und als bigMAMA macht sie Konzerte. Sie arbeitet für das Elevate-Festival und ist seit 6 Jahren Mitglied im Programmforum des FORUM STADTPARKs, wo sie für das Musik-Programm mitverantwortlich ist.

www.disko404.org


Die Hörabende bilden eine Neuinstallation im Programm, werden phasenbündig (5 Termine insgesamt, einen pro Phase) abgehalten und haben das gemeinsame Kosumieren und die kollektivistische Zelebrierung und Dissemination von Tonträgern (in jedweder Form) als Hauptaugenmerk. Ziel ist es, unter Einbezugnahme eines bestehenden lokalen und nationalen Netzwerks zahlreicher kooperierender Künstler*nnen und Labelbetreiber*nnen (Rock Is Hell, Interstellar, Wilhelm show me the Major Label, disko404, etc.) ebendiesen sowohl Zugang zu einem breiteren Publikum zu ermöglichen, als auch aktiv an der besseren Verbreitung präsentierter Inhalte mitzuwirken.

Konzept der Listening Sessions von Maja Osojnik
Moderation: Patrick Wurzwallner und Gäste
14.12.
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Filmscreening mit Livemusik

Musik für Vampire

Do, 14.12., 20:00, Keller, Eintritt frei


Als der deutsche Komponist Wolfgang Hamm 1989 vom Westdeutschen Rundfunk Köln den Auftrag erhalten hatte, für die zehnteilige französische Stummfilmserie „Die Vampire“ (Les Vampires; F 1915/16) von Louis Feuillade eine neue Musik zu schreiben und zu produzieren, konnte der Grazer Heinz Trenczak rund drei Wochen lang im Kölner dB-Tonstudio dabei sein und die Musikaufnahmen mit einer Videokamera beobachten. Das Resultat: die 21-minütige Dokumentation „Töne & Schatten – Musik für die Vampire“ für das WDR-Fernsehen. Dieser Kurzfilm und zwei der von Hamm vertonten Folgen aus der Filmserie sollen einen „Bunten Abend in Schwarz-Weiß“ ergeben. Das Highlight: eine der beiden zunächst mit der fertigen Filmmusik präsentierten Folgen wird anschließend ein zweites Mal, jetzt mit LIVE-Musik der Gruppe „Heifetz“ - Arne Glöckner & Patrick Wurzwallner -, vorgeführt.
15.12.
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Zu Gast im FORUM | Club | Kopf bei Fuss

Sh|ft - Xmas Special

Fr, 15.12., 23:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 8,-


Ghostlink X Kopf bei Fuss


line-up.

GHOSTLINK (Pager Records, Ghostlink | DE)
A.K.A.
Markus Sommer | Robin Stern | Tom Ries | Felix Kluge


conz.tee | KbF
www.soundcloud.com/conz_tee

Apua | KbF, Juju Love Records
www.soundcloud.com/apua


KbF auf Facebook
16.12.
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Zu Gast im FORUM | Club

Dub der guten Hoffnung

Sa, 16.12., 22:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 5-10,- (zahl so viel du kannst)


dub // reggae // steppas
powered by our own sound system


Line-up

Adubta meets Jone C Fyah & Isayah (STEPWISErecords | GER)
Dub der guten Hoffnung Graz Family in session


Adubta is the musical & executive producer for the Stepwise Rec, involved in countless other projects like Martin Zobel & Soulrise Band, Black Oak Roots Allstars or Headcornerstone to name a few. Jone C Fyah is a versatile vocalist & deejay and works with the Black Oak Roots Allstars, Natty Vibes Sound & Flowin' Vibration Sound. Isayah is a conscious roots singer, who also released tunes on New Flower Records and Jah Chalice Records.

www.dubdergutenhoffnung.de