Termine 2020 | Oktober

14.10.
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Hörabend

Listening Session

Mi, 14.10., 21:00 Uhr, Saloon, Eintritt frei

Foto: renitentia.mur.at


Zu Gast: Reni & Jogi Hofmüller

Reni Hofmüller
Künstlerin, Musikerin, Komponistin, Organisatorin, Kuratorin
Projekte in den Bereichen: Konzert, Performance, Video, Photo, Installationen, Internet, Computer allgemein;
Organisationstätigkeit im Kunstbereich (Eva & Co., Die ESC), Freies Radio (Radio Helsinki),
Zugangsmöglichkeiten für Kunstschaffende zum Internet (mur.at), Initiierung der mailing-liste 42, 2001 - 2005 Teil von LTNC, Mitglied des Institut für Medienarchäologie
Beschäftigung mit Linguistik, Spanisch, Musikwissenschaft, Geschichte, Biologie;
Medienaktivismus, Selbstorganisation, DIY
Gesangsausbildung, Seminare zu Improvisierter Musik, Workshops zu Computer, digitale Klangbearbeitung, Internet, Linux

Jogi Hofmüller
Informatiker, politischer Aktivist, Künstler. Lebt und arbeitet in Graz/Österreich. Derzeit bei mur.at – Verein zur Förderung von Netzwerkkunst beschäftigt. Gemeinsam mit Reni Hofmüller Betreiber von Plagiat und institut hofos. Künstlerische Arbeit mit verschiedenen Medien. Mitgründer von Radio Helsinki und mur.at.

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Das Format LISTENING SESSION versteht sich als Plattform zwischenmenschlicher Begegnung und Nahbarmachung musikalischer Inhalte über das Vehikel des zelebrierenden gemeinsamen Konsums. Unter der begleitenden Moderation von Gastgeber Patrick Wurzwallner, präsentieren professionelle Kulturmenschen Im intimen Rahmen ihre persönliche Hörbiografie und plaudern aus dem Nähkästchen über ästhetische Ansichten, Beweggründe und persönlichen Kontext. Der resultierende Moment kollektiver Aufmerksamkeit und Entschleunigung ermöglicht eine reflektierte und dennoch wolhlwollend unbescholtene Auseinandersetzung mit dargebotenen persönlichen und künstlerischen Inhalten und belegt die Kraft der Musik als konsensuelle und sozial kohäsive Kunstform. Im schlimmsten Fall hat man was gelernt. Im besten Fall - Freundschaften fürs Leben.
23.10.
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Zu Gast im FORUM | Konzert | open music

Peter Kutin in Focus

Fr, 23.10., 20:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt: VVK/AK € 6 – 16,-

Bild (c): U.M.Z.


kutin | kindlinger DECOMPOSITION I : DESERT SOUND (2012), audiovisuelle Arbeit, stereo

kutin | kindlinger DECOMPOSITION V : HEAT (2020, UA), audiovisuelle Arbeit, 5-Kanal

PLF Live-Performance
Peter Kutin electronics, lights, guitar
Lukas König drums, electronics
Freya Edmondes voice, electronics


Peter Kutin arbeitet mit Klang – über alle Genregrenzen hinweg. Sein Oeuvre umfasst nebst Live-Performances u.a. Installationen und audiovisuelle Arbeiten, kinetische Instrumente, Musik-Klang-Environments für Film, Theater, Performances, Tanz und Hörspiele …– dies immer wieder auch unter Einbeziehung physikalischer Experimente, von investigativem Journalismus und neuen Technologien, die er für die Kunstproduktion nutzbar macht. Für die zusammen mit Sound Art-Pionierin Christina Kubisch und Langzeitpartner Florian Kindlinger entstandene Komposition „Desert Bloom“ erhielt er 2016 den Karl Szucka Preis, 2019 wurde ihm für Torso die Goldene Nica bei der Ars Electronica verliehen. Kutin ist Mitbegründer des Labels Ventil-Records und der Plattform Velak, sowie Mitorganisator des RealDeal Festivals.

Bei „Peter Kutin in Focus“ präsentiert open music zwei audiovisuelle Arbeiten aus dem Zyklus DECOMPOSITION, gefolgt von einem Live-Act des Trios PLF, das Kutin mit Drummer-Mastermind Lukas König und der britischen Impro-Lyrikerin, Beat Producerin und bildenden Künsterlin Freya Edmondes (alias Elvin Brandhi, aktiv u.a. mit Yeah You und Bad@Maths, seit 2013 auch mit Musikern wie Rhodri Davies, Eugene Chadbourne, Tony Allen und Pat Thomas) unterhält.

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www.openmusic.at
26.10.
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Konzert

Grazer Impro Klub

Mo, 26.10., 21:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt frei

Foto (c): Alberto Pepe Grillo


Zu Gast: Christine Gnigler

Christine Gnigler studierte Blockflöte bei Thomas List sowie historische Fagottinstrumente bei Jennifer Harris.
Neben frühbarocker, hochbarocker und klassischer Musik erstreckt sich ihr musikalisches Metier auch über zeitgenössische und improvisierte Musik. Derzeit konzertiert sie primär mit dem Vivid Consort und dem Ensemble Pneuma und ist regelmäßig als Fagottistin in diversen klassischen oder barocken Opern- und Konzertproduktionen im In- und Ausland zu hören.

Konzertante Tätigkeiten führten sie nach Japan, Taiwan, Iran, Europa und Südafrika. Sie trat bei Festivals wie Zoomfestival Wien, Wien Modern, Utrecht Early Music Festival, Bach Festival Luzern, Istanbul Music Festival und Heidelberger Frühling auf.

2016 rief sie die Open Stage für Alte Musik Wien ins Leben, eine Plattform für aktuelle alte Musik und deren Interpret*innen.

Ihre jüngste Komposition Close enough to exist apart ist auf der CD Fraufeld Vol.1 zu hören, die auf dem Label Freifeld erschien. Ebenfalls auf dem Label Freifeld erschien die Debüt-CD Bitter Fruit des Vivid Consort.

Sowohl mit Vivid Consort wie auch mit Ensemble Pneuma ist sie Stipendiatin des New Austrian Sound of Music-Programms.

soundcloud.com/christine-gnigler

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Der GIK ist die Grazer Adaption der vom 2016 verstorbenen Marco Eneidi seit 2005 etablierten, kuratierten Improvisationsabende im Wiener Celeste. Seit Januar 2017 konnte sich diese immer am letzten Montag des Monats stattfindende Reihe, aufgrund zahlreicher illustrer Gäste und einem höchst diversen aber kohäsiven Feld aus Musiker*innen und Publikum, zu einem neuen Dreh- und Angelpunkt für improvisierte, zeitgenössische und experimentelle Musik in Graz etablieren.
Der Fokus liegt dabei auf dem sozialen Akt kollektiver, musikalischer Echtzeitkomposition und dessen intrinsischer Risikopraxis. Eine besondere Stärke des GIK ist die Synergie verschiedenster stilistischer Praxen und Zugänge unter gleichzeitiger Schaffung eines wohlwollenden Umfelds für Begegnung und Austausch. Ein breites Netzwerk aus Teilnehmer*innen und Vertreter*innen mit starken Verbindungen zur KUG und der internationalen freien Szene bestätigen und konsolidieren die Signifikanz dieser Plattform für das genrebefreite Klangexperiment.

Kuratierung und Moderation: Patrick Wurzwallner, Rainer Binder-Krieglstein

30.10.
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Zu Gast im FORUM | Konzert | open music

Sketches on Duality

Fr, 30.10., 20:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt: VVK/AK € 6 – 16,-

Foto (c): Ina Aydogan Warlock


Seit einiger Zeit zieht der rappende Lehrer und gebürtige Londoner Jahson The Scientist mit seinen durchdacht-abstrakten Lyrics die Aufmerksamkeit der Wiener Musikszene auf sich – dies nicht nur durch Soloreleases wie die EP „No Doubt“, sondern vor allem auch durch die Ende 2015 gegründete HipHop-Rap-Jazz-Formation Sketches on Duality. Neben besagtem Vokalisten finden sich Heli Mühlbacher an der Gitarre, Felipe Scolfaro Crema an den Keys, Philipp Kienberger am Bass sowie Michael Prowaznik an den Drums, Musiker, die da wiederum bekannt sind aus Formationen wie Little Rosies Kindergarten, Polykleitos Dialog oder Jakuzi´s Attempt. Nach der selbstbetitelten Debüt-EP 2017 folgten Auftritte in Österreich wie Deutschland, eine Auszeichnung zum „Act of Summer“ 2017 (GoTV) sowie eine Nominierung zur Teilnahme am Europäischen Förderprogramm INES.

2019 erschien nun das lang ersehnte Debütalbum „Spectrum“ (9Star Records/Hoanzl) mit ersten Auftritten im Jazzclub Porgy & Bess wie auch dem Popfest und Waves Festival in Wien, beim Sonic Visions Festival in Luxembourg u.a.m. … Die Wiener Zeitung (20.5.19) lobte: „‘Hiphop und Jazz ist ’ne coole Kreation‘, hieß es 1994 auf dem Debütalbum der deutschen Jazzkantine. Der Satz gilt auch heute noch – wenn man es versteht, die Stile so zündend zu verbinden wie die heimische Gruppe Sketches on Duality. Ein englischer Sprechgesang bürgt hier für urbane Coolness, die Hauptattraktion liefern die vier Musiker.“

Bei „open music“ ist Sketches on Duality nun erstmals in Graz zu erleben!

Das Konzert war ursprünglich für den 13.3.2020 bei der grazJAZZnacht 2020 geplant und musste auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Wir freuen uns sehr, dass eine Verschiebung geglückt ist!
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