19.06.

09.08.
ausstellung bildendekunst

Ausstellung | FORUM im STADTPARK

Plateau – Raum für Zwei: Johanna Kirsch/Bernhard Hosa

Ausstellungsdauer: Fr, 19.06.-So, 09.08.<br>
Öffnungszeiten: Di-So, 14:00-18:00 Uhr
Die vierte Ausstellung der Reihe „Plateau – Raum für Zwei“ findet im Rahmen von „FORUM im STADTPARK“ statt. Johanna Kirsch und Bernhard Hosa wurden von der Kuratorin Eva Martischnig eingeladen, sich mit dem Standort des FORUM STADTPARK zu beschäftigen, besonders mit den Kontroversen, die mit der Nutzung des Parks durch verschiedene Interessengruppen entstehen. Im Mittelpunkt steht das Thema Raumnutzung, ihre Möglichkeiten und Grenzen, ihre Regeln und Codes.

Gegenwärtig ist eine kontinuierliche Aufwertung von sicherheitspolitischem, präventivem Denken in der Form ausmachbar, dass beispielsweise alleine ein vermeintliches „Risiko“, die bloße Wahrscheinlichkeit zu einer Straftat, Überwachungsmaßnahmen rechtfertigt. Dieser Denkansatz bedingt letztenendes auch Ausschlusstechniken und damit Sozialkontrollen, wobei diese nicht vorrangig darauf abzielen, so genannte „Rand - und Risikogruppen“ zu integrieren, sondern bezwecken „Überflüssiges“ und „Gefährliches“ fernzuhalten.
(Bernhard Hosa)

Ruhe ist nichts weiter als eine unendlich verlangsamte Bewegung. Sie ist notwendig um den Rest von Realität zu akzeptieren oder abzulehnen. Wir können nicht beschreiben was du fühlen wirst wenn du verloren gegangen bist, verschwunden und komplett ohnen ersichtlichen Zweck für uns. Alles wird angefasst, vor allem Dreck, um den ungelesenen Raum zu öffnen. Das Auseinander ist Nebeneinander – Obwohl mein Körper nicht einlöst was die Raumfunktion vorschlägt. Hält niemand dich auf!
(Johanna Kirsch, Ausgangspunktgedicht für das Projekt)

www.bernhardhosa.com
www.schrik.info
 
21.08.

22.08.

Momentdrama

Schneewittchenpsychose Redux

Fr, 21.08. und Sa, 22.08., jeweils 20:00 Uhr, Hauptraum
Nana hat sich zurückgezogen, sich einen Ort gesucht, ihn eingerichtet, zugerichtet. Nana nimmt Welt nicht mehr auf, verschließt sich, hat ihren Lebensraum auf ein einziges Zimmer reduziert; dennoch ist Nana nicht allein: ihr Handeln wird bestimmt durch Ana, die angebetete Göttin der Anorexie. In einer von Lifestyle dominierten Welt wird auch sie mit Bildern aus Fernsehkanälen gefüttert. Die Moderatorin konfrontiert Nana unablässig mit Fakten der globalen Wohlstandsverteilung. Ohnmacht angesichts der Zustände dieser Weltwahrheit macht sich breit. In der paradoxen Vereinigung von Mangel und Übersättigung gräbt sich Ana immer tiefer in Nanas Persönlichkeit. Wohin, wozu wird fraglich, die Geschichte von Nana geht weiter, wie auch Ana. Und da erhebt auch noch die Autorin ihre Stimme: Stopp. Libelle. Enter. Amen.

Die Gruppe FAIMME wurde 2008 mit der Absicht gegründet, neue Wege in der Umsetzung von theatralischen Texten und Musik zu erkunden. 2009 bestritt FAIMME mit Sophie Reyer Schneewittchenpsychose das Finale des Newcomer-Wettbewerbs des Theater Drachengasse (Wien).

Text & Musik: Sophie Reyer
Dramaturgie: Alexander Matthias Kosnopfl
Stimmen & Spiel: Ruth Ranacher, Gina Mattiello, Heike Möller
 
21.08.

21.08.
konzert

Konzert

Monster Zoku Onsomb

Fr, 21.08., 23:00 Uhr, Keller, Eintritt: 5 €
Monster Zoku Onsomb aus Brisbane, Australien, beehren Graz mit einem erneuten Besuch, nachdem sie am Elevate Festival bereits mehrfach unter Beweis gestellt haben, dass fünf AustralierInnen mindestens fünfhundert ÖsterreicherInnen gehörig zum Schwitzen bringen können. Unterstützt werden die Gäste aus Down Under vom Grazer DJ Kollektiv Dub Coretette, das mit einer äußerst grellbunten Mischung verschiedenster Musikstile den Plattentellern einen gehörigen Burn Out verpassen werden.

www.monsterzoku.com
 
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Veranstaltungsphotos
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DEMNÄCHST: 07.09.

Diskussion mit den KultursprecherInnen im Landtag
IG KulturGespräch: Kahlschlag statt Kulturpolitik?
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