Ausstellung

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Ausstellungsdauer: 19.11. - 17.12., Di-Fr 11:00-18:00 Uhr, Sa 11:00-16:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt frei


KünstlerInnen: Dimitra Charamandas, Yolanda Dominguez, Emil Gruber, Christian Haake, Gerhard Lojen, Hermann Glettler, Søren Berner / Christian Falsnaes / Martin Fraenkel, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Nina Schuiki, Markus Wilfling

KuratorInnen: zweintopf und Andreas Heller

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Performance, Konzert | Nights im Bunker

Nights im Bunker S04E10

Do, 08.12., 21:00 Uhr, Keller, Eintirtt: AK € 6,-


von und mit: glöckner/hagemann/schrettle/wurzwallner
zu Gast: tba

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Phase V | Audioinstallation | Maja Osojnik

Snow Falls

Laufzeit: 01. November 2016 - 01. Jänner 2017 | Mo-So, 18:00 - 08:00 | 24' in Loop
Wußten sie?
* Alle Formen des Wortes Schnee, Snow, Sneg (slowenisch) sind (ablautende) Abstraktbildungen zum indoeuropäischen Wort *sneig?h- 'schneien, (sich) zusammenballen, zusammenkleben'.
* Die weiße Farbe des Schnees liegt darin begründet, dass der Schnee aus Eiskristallen besteht. Jeder einzelne Kristall ist − wie Eis als solches − transparent; das Licht aller sichtbaren Wellenlängen wird an den Grenzflächen zwischen den Eiskristallen und der umgebenden Luft reflektiert und gestreut. Eine ausreichend große Ansammlung von Eiskristallen mit zufälliger Lagebeziehung zueinander führt damit insgesamt zu diffuser Reflexion; Schnee erscheint daher weiß.
* Der mittlere Durchmesser von Schneeflocken beträgt ca. fünf Millimeter, bei einem Gewicht von 4 Milligramm. Je höher die Temperatur wird, desto größer werden die Flocken, da die Kristalle schmelzen und zu großen Flocken verkleben. Das Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet für die größte je gesehene Schneeflocke einen Durchmesser von 38 Zentimetern.
* Fällt eine Schneeflocke auf Wasser, dann erzeugt sie einen schrillen hohen Ton mit einer Frequenz von 50 bis 200 Kilohertz, der für Menschen unhörbar ist. Nicht alle Forscher dieses Forschungsgebiets bestätigten diesen Effekt.
* Die unterschiedlichen Stammformen der Schneekristalle hängen von der Temperatur ab – bei tieferen Temperaturen bilden sich Plättchen oder Prismen aus, bei höheren Temperaturen sechsarmige Dendriten (Sterne). Die größte Komplexität der Schneekristalle zeigt sich bei hoher Luftfeuchtigkeit, da diese auch noch filigraneren Strukturen das Wachsen zulässt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es und gab es noch nie zwei komplexe Schneekristalle, die exakt gleich waren. Die möglichen Formen komplexer Kristalle sind also äußerst zahlreich, weit größer als die Anzahl an Atomen im Weltall.
* Über 5000 verschiedene Schneekristalle wurden schon von Wilson A. Bentley ab 1885 fotografiert. Als erstem Menschen gelangen nach neuestem Stand Johann Flögel 1879 fotografische Aufnahmen von Schneekristallen.

Der Ausgang für das Material und die Form der Komposition ist die Faszination für die komplexen Strukturen der Schneeflocken, bzw. die Architektur von Schnee im großem und ganzen. Die Komposition “Snow falls” ist eine freie Interpretation der Schnee-bildung. Die hohen kristallklaren Klänge, die entweder analog mit Field Recordings und Aufnahmen von Instrumenten wie Glockenspiel, Weingläser, Spieluhren, etc. oder digital und synthetisch prozessiert und erzeugt wurden, binden sich in verschiedenen Variationen zu Klangtrauben zusammen. Sie kleben aufeinander, ballen sich zusammen und verdichten sich in die Klanggewächse, die somit zu einer Klangfläche, zu “Klangschnee” verwachsen. Darüber liegt beschwörender, sich wiederholender Gesang (“snow falls”), bis sich auch dieser zu einer Vokalise verdichtet und dadurch auflöst. Das Stück ruft nach den Schnee, wird quasi zu einem Schneeflockentanz. Der Schnee soll fallen und den Klang der Installation dämpfen, bis sich diese im Schnee auflöst und verstummt.

Die Klanginstallation ist eine “Schnee-auslösung” – ein Wetter-Modifikations-Ritual, dass Schneefall zu aktivieren versucht.

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Der Schnee soll fallen         und unseres Sein verlangsamen.
Der Schnee soll fallen         und uns schlafen lassen.
Der Schnee soll fallen         und den Lärm der Städte stillen.
Der Schnee soll fallen         und uns stillen.
Der Schnee soll fallen         und mich stillen.

Der Schnee soll fallen         langsam
Der Schnee soll fallen         schlafen
Der Schnee soll fallen         lassen
Der Schnee soll fallen         und
Der Schnee soll fallen         die erwartung
Der Schnee soll fallen         stillen




(c)Rania Moslam

Maja Osojnik

*1976 geboren in Slovenia, lebt und arbeitet in Wien
als Komponistin, Klangkünstlerin, Sängerin und elektro-akustische Improvisatorin arbeitet sie vor allem mit der Stimme, dem Paetzoldbass, eigenen Field Recordings, DJ-CD, Kassettenspieler, Radios und anderen lo-fi elektronischen Musikinstrumenten. Ihre Projekte nehmen Inspiration in Alter, Neuer, Experimenteller, Abstrakter und heftiger Musik.
Sie komponiert Musik für Tanz, Theater, Film, Stummfilm, Animationen und diverse Ensembles, Orchester und schreibt Gedichte, die sie mit ihren Bands vertont.
Sie wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. "Publicity Preis 2007" des SKE (L.F.O), 2009 erhielte sie österreichische Staatskompositionsstipendium und Passticio Preis (Ö1/ORF), 2010 erhielte sie MIA Award. 2014 folgen der Förderpreis der Stadt Wien für die Komposition und das SKE-Fonds Jahresstipendium, ebenfalls für die Komposition. Zahlreiche Aufnahmen und CD Produktionen. Die letzte Solo Produktion LET THEM GROW ist in 2016 by Rock is Hell erschienen. Artist Residencies in Hotel Pupik Schrattenberg, DAR Residency Litauen, Radio Cona Residency in Ljubljana. Sie konzertiert europaweit auf annerkannten Bühnen und Festivals solo und mit verschiedenen Formationen, u.a. Broken.Heart.Collector, Maja Osojnik Band, Rde?a Raketa, ZSAMM, All.The.Terms.We.Are, Subshrubs, Low Frequency Orchestra und arbeitet bei vielen anderen Projekten als Gast mit. Maja setzt sich für Fair Trade in Musik ein und versucht ihre und die Musik der KollegInenn durch verschiedene Aktionen wie Listening Sessions, Maja’s Musik Markt zu vermitteln. Sie koorganisierete Viennese Soulfood Festival 2013 mit dem Ziel verschiedene Musik Wiens und Umgebung auf einer Bühne zu vereinen und dem Publikum ans Ohr zu bringen.

maja.klingt.org
mo.klingt.org (let them grow)


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Mit dem Programmjahr 2016 beginnt das FORUM STADTPARK in Kooperation mit bigMAMA einen Abschnitt des Fußwegs durch den Stadtpark, der am Eingang des Forum vorbei führt, als erweiterte Bühne zu bespielen: Entlang der fünf Kapitel, die das Jahresprogramm strukturieren, ertönen Kompositionen aus den Außenlautsprechern und liefern so eine jeweils zwei bis drei Monate lange Soundkulisse. Die eingeladenen Musiker*innen nehmen die programmatischen Leitlinien und Begriffe zum Anlass, den öffentlichen Raum zum Klingen zu bringen und die Passant*innen zum stehen bleiben, nachfragen, auseinandersetzen.

Ein Projekt von bigMAMA in Kooperation mit dem FORUM STADTPARK
Unterstützt durch den SKE Fonds

Phase V

Gestaltung der Phase V: Arne Glöckner


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Stipendiat*innen

Styria Artist in Residence

„St.A.i.R. - Styria-Artist in Residence" ist die Weiterentwicklung des international erfolgreichen Atelierprogramms „RONDO-Artist-in-Residence".

Aus den Einreichungen für 2016 sprach die Jury eine Empfehlung für Stipendien für 19 Künstler*innen aus 16 Ländern in Europa, Asien und Amerika aus. Diese werden im laufenden Jahr ein bis fünf Monate in der Steiermark leben und arbeiten. Für die Unterbringung wurden Wohnräume im Campus des Afro-Asiatischen Instituts Graz angemietet.

Die Betreuung der Künstlerinnen und Künstler und die Vernetzung mit der heimischen Szene erfolgt durch:
Afro-Asiatische Institut
Forum Stadtpark
Schaumbad-Freies Atelierhaus Graz
und die Kulturvermittlung Steiermark


Die StAiR-Stipendien werden ermöglicht durch das Land Steiermark.


2016 werden folgende Stipendiat*innen vom FORUM STADTPARK betreut:

Oleksandr Kurmaz,
Bildende und darstellende Kunst

Marko Markovic,
Bildende Kunst, Performance, Kurator

Anna Lena Gätjens,
Performance

Ana Mendes,
Performance

Bertram Schilling,
Bildende Kunst

Von Februar bis Ende April war heuer bereits Oleksandr Kurmaz zu Gast. Im Mai war Marko Markovic unser Artist in Residence. Und im Juli waren bereits Horst-Jens-Olé (Sophie Diesselhorst, Lena Gätjens, Judith Bohle) bei uns im Haus.

Derzeit zu Gast sind Ana Mendes und Bertram Schilling:


Ana Mendes:

Ana Mendes is a writer and visual artist living and working in Vienna, London and Berlin. She became a performer by accident when she wrote 'Self-portrait', a play on her identity. Ana studied Writing for Performance at Goldsmiths College, London, animation film at la Poudriére - École du Film d'Animation, in France, and Photography at Bauhaus University, Weimar, Germany. She develops interdisciplinary projects, in which she uses sound, text, video and photography in order to speak on subjects, such as language, identity and memory. Her work revolves around the idea of movement and ryhthm.

www.anamendes.com

Bertram Schilling:


Map Mind Memory Projekt von Bertram Schilling:

Woher wissen wir, wo wir gerade sind?
Was für Bilder machen wir uns von unserer Umgebung?
Wie kommen wir von A nach B und wie speichern wir diese Informationen?
Wie verändern neue Technologien und Medien unser Sehen, unseren Blick auf unsere Umwelt, auf uns selbst?


MAP, MIND, MEMORY ist der Titel des von Bertram Schilling initiierten, und in Graz vorgestellten Vernetzungs-Projekts, das Künstler aus verschiedenen Teilen Europas zusammenführt.

MAP, MIND, MEMORY handelt von der Sehnsucht des Menschen der Welt gegenüberzutreten, sie zu fassen, sie zu ordnen, an ihre Grenzen zu stoßen, sich in ihr zu verlieren.

Die nach Graz eingeladenen Künstler richten ihren Blick auf die sich ändernden Relationen von menschlicher Wahrnehmung, Orientierung und Imagination im Zusammenspiel mit kartographischen Raumbildern.

Bertram Schilling wurde 1971 geboren, wuchs in den Bayerischen Alpen auf, und lebt heute abwechselnd in Stockholm und München. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Malerei, Collage, Installation und Video. In den 90er Jahren studierte Schilling Malerei, Medienkunst und Kunstgeschichte in Kassel, München, Karlsruhe und Barcelona. In seinen Ausstellungsprojekten thematisiert er die Vielgestaltigkeit heutiger Naturerfahrung, und entwickelt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlernetzwerken experimentelle Strategien der Reflektion und Dokumentation der Umwelt.

www.bertram-schilling.com

www.beingintheworld.net/artist/bertram-schilling

Leinwandliteraturmagazin

GLORY HOLE – nachrichten von drüben

jede Nacht, auf der Außenleinwand des FORUM STADTPARK


Das Leinwandliteraturmagazin «GLORY HOLE – nachrichten von drüben» geht in sein drittes Jahr: Bereits 28 Ausgaben wurden seit 2013 jede Nacht auf die Außenleinwand des FORUM STADTPARK projiziert. Auch 2016 werden sich wieder Autor*innen mit gemeinen Kurzformen beschäftigen und neue Ausgaben verfertigen. Vorgestellt werden die neuen Ausgaben jedes Monat ab Februar bei der FORUMküche.

Zum Nachlesen: www.vimeo.com/channels/gloryhole

Jahresthema 2016 | Rathaus der Herzen

Phase V



Phase V

die planungen sind soweit abgeschlossen, wie sie sehen. vom gefühl her steht uns also was großes ins haus. aber das haus selbst ist auch noch in der planungsphase. in der vorstellung steht es bereits und die vorstellung fällt zusammen mit dem moment, in dem es dann begangen wird: in einem schnellen festakt, den wir uns offen, spontan und zerbrechlich vorstellen. man muss die pläne schmieden, solange sie noch heiß sind, und die häuser feiern, wie sie fallen. zusammen halt.

Offenes Netzwerk

IG putzen


IG putzen richtet sich gegen die Verbotskultur im öffentlichen Raum und widmet sich der Reflexion und Praxis einer Offenen Stadt.

Offenes Netzwerk von:

Akademie Graz, Elevate - Festival für zeitgenössische Musik, Kunst und politischen Diskurs, ESC medienkunstlabor, ETC Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, Forum Stadtpark, GrazMuseum, Institut für Kulturanthropologie der KFU Graz, InterACT - Werkstatt für Theater und Soziokultur, La Strada - Internationales Festival für Straßen- und Figurentheater, Xenos – Verein zur Förderung der soziokulturellen Vielfalt
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DEMNÄCHST: 10.12.

Zu Gast im FORUM | Club | KuK Hofstädter
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