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Anfang 2025 gründete sich die Initiative #kulturlandretten unter anderem aus Reaktion auf die politische Umbesetzung des sog. Kulturkuratoriums durch die FPÖ. Personen mit ganz klar rechtsextremer Gesinnung – und teils ohne erkennbare Qualifikation – sitzen seither im wichtigsten kulturpolitischen Beratungsgremium des Landes: ein Baustein im rechten Kulturkampf in der Steiermark, literarisch treffend als “Verseppung” bezeichnet (s. Höfler/Unterweger).
Seit damals ist viel passiert, es wurde protestiert und kampagnisiert. Einiges wurde auch erreicht – eine Umbesetzung jedoch nicht. Im Rahmen der Konferenz zum Faschismus der Gegenwart und Möglichkeiten des Widerstands fragen wir uns gemeinsam:
Wie kann antifaschistische Kulturarbeit heute wirkmächtig sein? Wie kommen wir in die Offensive? Und wie können wir der weiteren rechtsextremen Verseppung der Steiermark entgegentreten?
Diese Fragen besprechen wir in einem informellen Setting mit Brunch und Kaffee.