Die Uhr scheint zu ticken. Wann erkennen wir, dass der Faschismus zurückkehrt – und bleibt dann noch Zeit zu handeln? Die Folgen der kapitalistischen Produktionsweise verschärfen sich und zeigen sich in einer zunehmend sichtbaren Kultur der Härte und der Entwertung von Menschenleben. Zugleich prägt der allgegenwärtige Produktionsdruck längst nicht nur unsere Arbeit, sondern auch unsere Psyche – und er sorgt dafür, dass wir diesem Phänomen als vereinzelte Individuen gegenüberstehen. Umso größer ist die Versuchung, allem gedanklich zu entfliehen, sich in Arbeit oder Hedonismus zu verlieren, statt hinzusehen. Die Konferenz soll Raum bieten, um neue Faschismustheorien, autoritäre Dynamiken, politische Entwicklungen zu diskutieren – ebenso wie Möglichkeiten kollektiven Schutzes und antifaschistischer Gegenarbeit.
Mit Beiträgen von Barbara Fried, Clara Mattei, Roland Meyer, Simon Strick, Vertreter:innen von Društvo/Verein Peršman und vielen mehr
Kuratiert von Annika Stich in Zusammenarbeit mit Kathrin Trattner und anderen