Diskurs 17.11.26, 19:00 Eintritt: Kostenlos

Jenseits des einsamen Genies: Feministische Gegenentwürfe

FORUM STADTPARK – Island of Loners / Insel der Einsamen Strukturen der Einsamkeit im Literaturbetrieb

Im abschließenden Teil wird die ästhetisch-theoretische Dimension aufgegriffen: Welche Bilder vom „einsamen Schreibenden“ prägen Literatur und ihre Rezeption bis heute? Welche Gegenmodelle entwickeln feministische und kollektive Ansätze? Eingeladene Autor:innen und Theoretiker:innen stellen Perspektiven vor, die Vereinzelung hinterfragen und gemeinsames Arbeiten ins Zentrum rücken.

Mit: Julia Ingold (Autorin, Literaturwissenschaftlerin), Andrea Stift-Laube (Autorin, Herausgeberin der Literaturzeitschrift Lichtungen) und Lisa Schantl (Autorin, Editor in Chief Tint Journal)

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Kurzbiographien

Andrea Stift-Laube

wurde 1976 in der Steiermark geboren und studierte Sprachwissenschaft, Germanistik und Kulturwissenschaften. Stift-Laube ist Autorin, Herausgeberin der Grazer Literaturzeitschrift Lichtungen, Freie Rednerin und Bezirksrätin in Graz Geidorf. Sie ist Mitglied in zahlreichen Literaturjurys in Österreich (Grazer Stadtschreiber*in, Emil-Breisach-Preis der Akademie Graz, Lichtungen-Lyrik-Stipendium etc.). Letzte Veröffentlichungen: Schiff oder Schornstein. Kremayr & Scheriau 2019 und Ehrgeiz. Reihe übermorgen. Kremayr & Scheriau 2023. Letzte Auszeichnungen: Essaypreis der AK Wien 2024. Projektstipendium des österreichischen Bundesministeriums für Kunst & Kultur für 2024/25, Atelier-Auslandsstipendium Land Steiermark für Triest 2026.

Lisa Schantl

, geboren 1994. Gründerin und Herausgeberin des Literaturmagazins Tint Journal. Doktorandin zu anglophoner translingualer Lyrik (Institut für Anglistik an der Universität Graz in Kooperation mit der Vilnius University). Freie Kulturorganisatorin. Autorin. Literarische Übersetzerin. Texte in mehreren Literaturzeitschriften und Magazinen im deutsch- und englischsprachigen Raum. KUNSTRAUM STEIERMARK-Stipendiatin 2023-24. Arqus Alliance Doktoratsprogramm 2025-2027. Interessensfelder: eco, body positivity, queer identities, flinta* realities.

Julia Ingold

ist Literaturwissenschaftlerin an der Uni Innsbruck. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören deutsch-jüdische Literatur, Popkultur und Literaturtheorie. Sie ist unter anderem Autorin des Sukultur-Leseheftes Warum ich keine Männer mehr lese. Die Autopsie einer Ermüdung und Mitherausgeberin des Sammelbandes Deutschrap als Lyrik der Gegenwart. Literaturwissenschaftliche Perspektiven.

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