Digitale Räume ermöglichen neue Formen von Zugehörigkeit: Virtual Kin und Chosen Families sind Ausdruck queerfeministischer und solidarischer Gegenkulturen. Zeitgleich werden Gaming-Communities und digitale soziale Räume zunehmend politisch umkämpft und zu Mobilisierungszwecken der neuen Rechten benutzt: Begriffe wie Male Loneliness Epidemic, Incels oder die Manosphere inszenieren die Einsamkeit junger Männer als Folge feministischer Errungenschaften.
Ein diskursiver Abend mit Simoné Goldschmidt-Lechner (Autorin, Nerd Girl Magic, Verbrecher Verlag 2025), Aurelia Brandenburg (Historikerin, Arbeitskreis Geisteswissenschaften und Digitale Spiele) und Eli Scambor (Männlichkeiten- und Geschlechterforscherin, VMG Graz)
Moderation: Kathrin Trattner (Expertin für digitale Medien, Gender und Religion)
Kuratiert von Julia Knaß und Annika Stich