Solmaz Farhang ist eine im Iran geborene, in London lebende interdisziplinäre Künstlerin, die in den Bereichen Fotografie, Videokunst, Assemblage, Zeichnung und Multimedia-Installationen arbeitet. Sie ist Lehrbeauftragte an der University of the Arts London und Absolventin des Masterstudiengangs „Art and Science“ an der Universität für angewandte Kunst Wien. Außerdem ist sie Mitbegründerin des ökofeministischen Kunstkollektivs „Danube Transformation Agency for Agency“ (DTAFA).
Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Praxis steht die Auseinandersetzung mit dem Geschichtenerzählen und dem spekulativen Denken, durch die sie sich mit Themen wie Identität, Ökologie und der Beziehung zwischen Mensch und Natur auseinandersetzt. Sie betrachtet menschliche Verflechtungen aus einer paradoxen Perspektive und spielt mit Alltagsgegenständen, um unerwartete, manchmal absurde und provokative Gegenüberstellungen zu schaffen. Dabei setzt sie sich mit Unsicherheit auseinander und hinterfragt etablierte Wissensformen.
Solmaz Farhang hat ihre Arbeiten unter anderem in der Humber Street Gallery (UK), im Forum Stadtpark Graz (AT), im Naturhistorischen Museum Wien (AT), im Nationalmuseum von Bosnien und Herzegowina (BA), bei der Ars Electronica Linz (AT), im MuseumsQuartier Wien (AT), in der Kunsthalle Exnergasse (AT), im Angewandte Interdisciplinary Lab (AT), beim Etiuda & Anima Festival (PL) sowie im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas in Novi Sad, Serbien (RS).