Ein Ort des Rückzugs in die süße Welt der Me-Time ist das Bett. Im Bett schlafen und träumen die Menschen, sie liegen wach, arbeiten, scrollen, sind alleine mit ihren Gedanken und Sorgen. Unsere Beziehung zum Bett ist so intim wie politisch: die einen sehnen sich nach dem Schutz der eigenen Bettdecke – chronische Krankheiten machen das Bett für andere zur Gefängnisinsel. Gleichzeitig verdrängen die Einzelbetten die Doppelbetten, Schlafsäle und Matratzenlager. Doch wer alleine im kalten Bett liegt, dem kann das Fürchten kommen.
In “Islands of Loners” werden die Gefühlslandschaften zwischen Für-Sich-Sein, #livingalone und Verlassenheit anhand mehrerer installativer Privaträume zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung. Wir fragen uns auch: Wie einsam ist es, Kunst zu machen?
Mit Garry Barker, Elodie Grethen, Fred Heinemann, Xenia Lesniewski, Martina Menegon, Lukas Marxt und mehr
Kuratiert und organisiert von Johanna Pichlbauer, Annika Stich, Markus Waitschacher und Robin Klengel
Kalender
13.05.2026: Eröffnung
02.06.2026: Lonely planet 1: Care-Seiten
Chronische Erkrankungen, Sorge und Widerstand
Diskurs
09.06.2026: Curator’s tour und Island Hopping