Urbane Freundinnenschaften sind oft unsichtbar in stadtplanerischen Diskursen. Dabei sind sie eine wichtige Überlebenstaktik in der patriarchalen Stadt. Die Akteurinnen für urbanen Ungehorsam spüren FLINTA-Freundinnenschaften als kollektive Performance des alltäglichen „Stadt-machens“ nach. Was macht sie zu einer sorgenden Widerstandspraktik? Inwiefern destabilisieren sie patriarchale Machtstrukturen mit radikaler Intimität? Und: Wie sähe eine Stadt(Gestaltung) aus, die auf Freundinnenschaft baut?
Ein diskursiver Abend mit dem interdisziplinären und unabhängigen Stadtforschungskollektiv Akteurinnen für urbanen Ungehorsam aus Hamburg.
Kuratiert von Rivka Saltiel