›Queerness‹ sowohl als Erkenntnisraum als auch als inhalts- und formgebendes Prinzip, gab es in der Literatur schon lange bevor der Begriff seine heutige Bedeutung erhalten hat. Jana Volkmann und Kaśka Bryla lesen, analysieren und diskutieren literarische Texte auf ihre – bis dahin zumeist übersehene – Queerness.
Mit: Jana Volkmann (Autorin) und Kaśka Bryla (Autorin)
Biographien
Kaśka Bryla ist zwischen Wien und Warschau aufgewachsen, studierte Volkswirtschaft in Wien und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, wo sie 2015 die Literaturzeitschrift PS – Politisch Schreiben mitbegründete in deren Redaktion sie bis heute ist. Theaterstücke 2023: „Im Herzen der Krähen“, „Im Osten nichts Neues oder Wer wem den Hintern auswischt“. Romane: „Roter Affe“ (2020), „Die Eistaucher“ (2022). 2024 wurde sie von Brigitte Schwens-Harrant zu den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt eingeladen. Der daraus folgende Roman erschien im Sommer 2025 „Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich“ und stand auf der Longlist zum Österreichischen Buchpreis 2025 sowie auf der ORF-Bestenliste.
Jana Volkmann lebt und arbeitet in Wien, schreibt Romane, Lyrik und Essays. Oft geht es dabei um Tiere, zuletzt im Roman Der beste Tag seit langem (Residenz Verlag 2024).